Freundschaftliche Verbindungen zu Polizisten in aller Welt halten und pflegen ist das oberste Gebot, das sich die Mitglieder der IPA auf ihre Fahnen geschrieben haben. Immerhin sind zur Zeit über 300.000 Polizeibedienstete in 61 Ländern in dieser Vereinigung als Mitglied eingetragen. Sie ist der politisch und gewerkschaftlich unabhängige Zusammenschluss von Angehörigen des Polizeidienstes, ohne Unterschied von Rang, Geschlecht, Rasse, Hautfarbe, Sprache oder Religion.
Aus den nationalen und internationalen Begegnungen mit Kollegen und deren Familien ergeben sich die weiteren Ziele gleichsam wie von selbst:
der Dialog mit den anderen,
die Pflege freundschaftlicher Beziehungen,
der Austausch nicht nur beruflicher Erfahrungen.
Es gibt in der Welt kein besseres Ziel als dieses, dem anderen in Freundschaft zu begegnen. Es ist die bedeutendste Aufgabe, die die IPA, die International Police Association, zu erfüllen hat, um damit auch dazu beizutragen, dass vielleicht eines Tages Völker friedlich zusammenleben können.

Arthur Troop (1914-2000),
ein englischer
Polizeisergeant,
gründete die IPA am 1. Januar 1950 unter dem in
Esperanto abgefassten Leitgedanken
"Servo per Amikeco".
Im Juni 1953 wurde diese Idee von den Niederlanden, Belgien und Frankreich aufgenommen. 1954 konstituierten sich die Sektionen Norwegen und Schweiz. Am 3. März 1955 wurde die Deutsche Sektion gegründet. Der damalige Leiter des Polizeiinstitutes Hiltrup Herbert Kalicinsky wurde der erste Präsident.